Berufliche Rehabilitation – Holztechnik
Berufsfeld Holztechnik
Die Verarbeitung des natürlichen Werkstoffs „Holz“, zum Beispiel zu Baumaterial, Fenstern oder Möbeln kennzeichnet dieses Berufsfeld.
Wir bilden folgende Berufe aus:
Tischler/ Holzmechaniker
Tischler/innen stellen Möbel, Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen her oder führen Innenausbauten durch. Meist handelt es sich dabei um Einzelanfertigungen. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und endet mit dem Ablegen einer Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.
Die Zwischenprüfung findet am Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt und besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.
Die Abschlussprüfung der Ausbildung besteht aus einem praktischen und schriftlichen Teil.
Zugangsvoraussetzungen
- wünschenswert Hauptschulabschluss
- räumliches Vorstellungs- und Sehvermögen
- Hand- und Fingergeschicklichkeit
- guter Tastsinn
- normale Funktionstüchtigkeit des Stütz- und Bewegungsapparates
- gesunde Atemwege
- Schwindelfreiheit
- Widerstandsfähigkeit der Haut, besonders an den Händen
Ausbildungsinhalte
- Arbeit- und Umweltschutz, Unfallverhütung
- Gestalten und Konstruieren von Erzeugnissen
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
- Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen
- erarbeiten von Furnieren, Kunststoffen, Metall und Glas
- Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen, Anlagen und Vorrichtungen
- Einbauen von montagefertigen Teilen und Erzeugnissen
- Behandeln und Veredeln von Oberflächen
- Arbeiten im Team
- Kundenorientierung und Serviceleistungen
Perspektiven nach der Ausbildung
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Tischler/innen überwiegend in Bautischlereien sowie bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren oder -konstruktionsteilen.
Spezialisierungsmöglichkeiten:
- Möbeltischler
- Bautischler
- Sportgerätebauer
- Restaurator
- Fensterbauer
Theoretischer Unterricht in der Berufsschule
Staatliches Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“
Kindleber Straße 99 b
99867 Gotha
Der Berufsschulunterricht findet in Blockform statt.
Schwerpunkte in der Berufsschule
- Kenntnisvermittlung in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Erzeugnisse warten und instand halten, Produkte aus unterschiedlichen Werkstoffen herstellen, Bauelemente des Innenausbaus herstellen und montieren)
- allgemeinbildende Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
Fachpraktiker/-in für Holzverarbeitung
Die Ausbildung orientiert sich an den anerkannten Ausbildungsberufen Tischler/in und Holzmechaniker/in. Die Ausbildungsdauer beträgt für Auszubildende der beruflichen Rehabilitation 3 Jahre und endet mit dem Ablegen einer Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.
Die Zwischenprüfung findet am Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt und besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.
Die Abschlussprüfung der Ausbildung wird praktisch und schriftlich abgenommen. Beide Prüfungen werden vor der Handwerkskammer abgelegt.
Zugangsvoraussetzungen
- Umsicht
- Sorgfalt
- Teamfähigkeit
- Handwerkliches Geschick
- Verständnis für Technik
- Kenntnisse im technischen Zeichnen
- mathematisches Verständnis
Ausbildungsinhalte
Innerhalb des Abschnitts berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten lernen die Auszubildenden wie man beispielsweise:
-
- Arbeitsabläufe plant und vorbereitet und wie man im Team arbeitet
- Arbeitsplätze einrichtet, sichert und räumt
- Werkzeuge, Geräte und Maschinen einrichtet, bedient und in Stand hält
- Holz, Holzwerk- und sonstige Werkstoffe be- und verarbeitet
- Teile herstellt und zu Erzeugnissen zusammenbaut
- Oberflächen behandelt
- Holzschutzmaßnahmen durchführt
- Montage- und Demontagearbeiten durchführt
- transportiert und lagert
Ausbildungsbedingungen:
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:
Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der Ausbildungswerkstatt
- Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Möbel, Türen und Fenster herstellen durch Sägen, Hobeln und Bohren, Maschinen bedienen, Möbel montieren, Fenster einbauen
- Umgebung: Maschinenlärm in der Werkstatt, Holzstaub, Gerüche von Holzschutzmitteln und Lacken, Arbeit im Freien und in Rohbauten bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
- Kleidung: Schutzkleidung, z.B. Gehörschutz, Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe
Perspektiven nach der Ausbildung
Beschäftigungen finden Fachpraktiker/innen für Holzverarbeitung branchentypisch in Tischlereien, Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie als auch in Montagebetrieben. Dort übernehmen sie Arbeiten rund um die Holzbe- und -verarbeitung.
Theoretischer Unterricht in der Berufsschule
Staatliches Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“
Kindleber Straße 99 b
99867 Gotha
Schwerpunkte in der Berufsschule
- Kenntnisvermittlung in berufsspezifischen Fächern
- Fachrechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde